Datenschutz: Einsatz webbasierter Bewerbermanagement-Software (Bewerberportal)

von Sebastian Kraska

[IITR – 10.3.15] Da Unternehmen sich zunehmend dazu entscheiden, ihren Bewerbungsprozess systemgeschützt und automatisiert abzubilden, nimmt der Einsatz von webbasierten Bewerberportalen immer weiter zu. Neben einer Vielzahl von Vorteilen für das Unternehmen bringt der Einsatz derartiger Systeme auch eine Reihe datenschutzrechtlicher Anforderungen für Unternehmen mit sich, die der vorliegende Artikel darstellt.

Vorteile von Bewerberportalen

Generell spricht nichts gegen den Einsatz einer webbasiert Bewerbermanagement-Software, bietet sie doch eine Vielzahl von Vorteilen für das Unternehmen und den Bewerber.

So ist es möglich, mit etwaigen Bewerbern in einen direkten und interaktiven Kontakt einzutreten. Dies kann in der heutigen Zeit, in der es immer schwerer wird, motivierte und qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren, durchaus sinnvoll und wichtig sein.

So können beispielsweise bereits Studenten und Auszubildende über ein aussagekräftiges und ansprechendes Bewerberportal auf das Unternehmen aufmerksam werden. Dieser Personenkreis hat dann die Möglichkeit, seine personenbezogenen Daten direkt in das Bewerberportal einzustellen und stetig zu aktualisieren. Weiter haben Bewerber die Möglichkeit, entsprechende Nachweise wie den eigenen Lebenslauf, die Zeugnisse und Weiterbildungsnachweise einzustellen.

Das Unternehmen hat die Möglichkeit, mittels Selektion aus einer Vielzahl von Bewerbungen für eine freie Stelle auszuwählen und mit den Bewerbern interaktiv in Kontakt zu treten.

Datenschutzrechtliche Anforderungen an Bewerberportale

Bei der Implementierung und bei der Nutzung eines webbasierten Bewerberportals sollten verschiedene Perspektiven beachtet werden ...

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