StMGP: Huml vertraut auf die Bayerische PID-Ethikkommission – Gesundheitsministerin: Schutz des Lebens hat oberste Priorität – Am Montag erste Sitzung des Gremiums

8. März 2015

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat großes Vertrauen in die neue Bayerische Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik (PID), die sich am Montag in München zu ihrer ersten Sitzung treffen wird. Huml betonte am Sonntag:

“Die genetische Untersuchung von Embryonen ist ein ethisch-moralisches und rechtliches Spannungsfeld. Klar ist dabei: Die PID darf auf keinen Fall als ein Selektionsinstrument wahrgenommen werden. Oberste Priorität muss vielmehr der Schutz des Lebens haben.”

Als Präimplantationsdiagnostik wird die genetische Untersuchung eines künstlich befruchteten Embryos bezeichnet, bevor er in die Gebärmutter einer Frau übertragen wird. Dabei wird gezielt etwa nach Erbkrankheiten oder Chromosomenanomalien gesucht. Die PID darf nach dem Embryonenschutzgesetz nur in eng begrenzten Ausnahmenfällen unter strengen Voraussetzungen vorgenommen werden.

Huml unterstrich: “Diese engen Grenzen sind wichtig. Schließlich handelt es sich bei einem Embryo um menschliches Leben! Außerdem besteht die Gefahr, dass sich die Diagnostik-Maßnahmen gewissermaßen schleichend ausweiten.”

Die Bayerische Ethikkommission setzt sich aus acht Mitgliedern zusammen ...

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