Hüftluxation nach Hüftgelenksoperation.

von Nino Herding

Wird die nach einer Hüftgelenksoperation aufgetretene Fehlstellung eines Hüftgelenks (Hüftluxation) mittels einer Kurznarkose umgehend schmerzfrei beseitigt, kann für diese geringfügige gesundheitliche Beeinträchtigung kein Schmerzensgeld beansprucht werden.

Das hat der 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm mit Urteil vom 13.01.2015 – 26 U 122/14 – entschieden.

In dem der Entscheidung zugrunde liegenden Fall war es bei dem Kläger, der in dem beklagten Krankenhaus eine Totalendoprothese am linken Hüftgelenk erhalten hatte, kurz nach der Operation zu einer Hüftluxation gekommen, die unmittelbar nach ihrem Auftreten unter Kurznarkose schmerzfrei durch eine Reposition beseitigt werden konnte.

Die vom Kläger erhobene Klage auf Schmerzensgeld, die er damit begründet hatte, dass die Hüftoperation fehlerhaft geplant und ausgeführt worden, die Hüftluxation auf eine fehlerhafte Umlagerung im Operationssaal zurückzuführen sei, wurde abgewiesen, weil der 26 ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK