Behindertentestament ist wirksam!

Zwar führt ein Behindertentestament dazu, dass der Sozialhilfeträger auf die Erbschaft des behinderten Kindes keinen Zugriff hat, dies begründet aber nicht die Sittenwidrigkeit des Testaments.

Im vorliegenden Fall hatte die Mutter mittels Erbvertrag den Sohn zu 72 % als Erben und die psychisch erkrankte Tochter zu 28% als Vorerbin eingesetzt. Nach dem Tod der Tochter sollte der Sohn Nacherbe werden. Die Tochter war in einem Pflegeheim untergebracht und bezog Sozialhilfe. Der Erbteil der Tochter sollte von einem Testamentsvollstrecker verwaltet werden, der monatlich ein Taschengeld auszahlen und für weitere Aufwendungen aufkommen sollte, wobei die Zahlungen nicht so hoch sein sollten, dass diese auf die Sozialhilfe angerechnet werden könnten ...

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