5 Fragen zu Secondments: Wenn die Kanzlei einen gehen lässt - aber nicht für immer

Meist sind es Großkanzleien, die ihre Mitarbeiter im Zuge ihrer Karriere im Ausland oder Inland für begrenzte Zeit versetzen und ihnen so erlauben, beruflich sowie privat ihren Horizont zu erweitern. Ob im Inland oder Ausland, auf Mandantenseite oder innerhalb der Kanzlei - Möglichkeiten gibt es viele. Doch was genau ist ein Secondment? Und was muss man beachten, wenn der Arbeitgeber ein Secondment vorschlägt?

1. Anwälte verleihen - Was ist ein Secondment?

Secondment heißt, dass Großkanzleien freiwillig ihre Anwälte verleihen. Ja, das gibt es! Wenn man als Anwalt schon einige Jahre gute Arbeit geleistet hat, kann es sein, dass die Kanzlei einen zu einem wichtigen Kunden schickt, um diesen von innen zu unterstützen. Auch eine zeitliche begrenzte Versetzung in eine andere Zweigstelle der Kanzlei wird als Secondment bezeichnet.

2. Seiten wechseln - Was ist der Unterschied zwischen Client Secondment und Office Secondment?

Bei einem Client Secondment werden Anwälte an Mandanten der Kanzlei „verliehen“, um dort zeitlich begrenzt Rechtsberatung zu leisten.

Bei einem Office Secondment werden Anwälte innerhalb der Großkanzlei an andere Standorte versetzt, meist für eine Dauer von sechs Monaten. In der Regel findet dieser Aufenthalt im Ausland statt, um so unter anderem das internationale Profil der Anwälte zu stärken.

3. Die Vorteile - Was bringt mir ein Secondment?

Einerseits ist das für die „Secondees“ (die Anwälte, die für begrenzte Zeit in einem anderen Unternehmen tätig sind) eine oft willkommene Abwechslung. Andererseits bietet es auch oft die Möglichkeit, internationale Beziehungen zu knüpfen und die Bedürfnisse des Mandanten (im Falle des Client Secondments) genauer kennen zu lernen.

Unternehmen, die sich mittels des Client Secondments einen „geliehenen Anwalt“ wünschen, gleichen damit oft personelle Engpässe in der Rechtsabteilung aus ...

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