Urteil: Sexueller Missbrauch durch falschen Polizist

Landgericht Fulda, Urteil vom 06.03.2015 - 2 KLs 42 Js 12191/14 Urteil: Sexueller Missbrauch durch falschen Polizist Ein 24-Jähriger aus dem Landkreis Fulda hat sich als Polizist oder Detektiv ausgegeben, um zehn- bis siebzehnjährigen Mädchen zu missbrauchen. Vorwand war die Durchsuchung nach angeblichen Betäubungsmitteln. Nun ist das Urteil gegen den jungen Mann ergangen. Der Sachverhalt

Dem jungen Mann war zur Last gelegt worden, im Zeitraum von Anfang Februar 2005 bis Ende Juni 2014 in Fulda, Petersberg, Hofbieber, Wetzlar, Kassel und Hamburg in insgesamt 25 Fällen Sexualstraftaten zum Nachteil von zehn- bis siebzehnjährigen Mädchen bzw. weiblichen Jugendlichen begangen bzw. diese versucht zu haben.

Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme stand zur Überzeugung der Kammer fest, dass der Angeklagte sich mehrere Jahre lang jungen Mädchen bzw. weiblichen Jugendlichen auf der Straße genähert und sich dabei als Polizeibeamter oder Detektiv ausgegeben hat, um vermeintliche körperliche Durchsuchungen nach Betäubungsmitteln zu sexuellen Handlungen auszunutzen.

In einem Fall gab der Angeklagte gegenüber einem Mädchen an, er sei Bademeister. Die Tatorte befinden sich bei Hofbieber in der osthessischen Rhön, Fulda, Petersberg, Wetzlar und Kassel. Nach Auffassung der Richter war der Angeklagte zur Tatzeit voll schuldfähig ...

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