Markenverletzung von “Red Bull” durch “Fucking Red”?

von Christopher A. Wolf

Das Bundespatentgericht hatte die Frage zu klären, ob das Kennzeichen “Fucking Red” die bekannte Marke “Red Bull” verletzt, weil die Kennzeichen verwechselbar sind. Beide Marken sind für identische Waren und Dienstleistungen eingetragen.

Foto: Schaller

Ein Unternehmer aus Pulheim meldete im Jahre 2011 das Kennzeichen “Fucking Red” beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) für folgende Waren und Dienstleitungen an:

Klasse(n) Nizza 25: Bekleidungsstücke, Schuhwaren und Kopfbedeckungen Klasse(n) Nizza 32: Biere, Mineralwässer und kohlensäurehaltige Wässer und andere alkoholfreie Getränke, Fruchtgetränke und Fruchtsäfte, Sirupe und andere Präparate für die Zubereitung von Getränken Klasse(n) Nizza 33: Alkoholische Getränke (ausgenommen Biere)

Gegen diese Eintragung erhob die Firma Red Bull, welche den gleichnamigen Energydrink vertreibt, Widerspruch. Red Bull machte dabei geltend, “Fucking Red” verletze die für den österreichischen Konzern registrierten Marken “Red Bull” und “Red”.

Das Markenamt wies den Widerspruch mangels Verwechselbarkeit der Kennzeichen zurück, so dass der Hersteller des Energydrinks Klage vor dem BPatG einlegte ...

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  • Markenstreit mit Fucking Red: Gericht stutzt Red Bull die Flügel

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