Der Sturz der alten Dame {oder: Gullydeckel ist nicht gleich Gullydeckel}

von Liz Collet

Das kann mitunter gefährlich werden:

Wenn Sie auf einen treten, weil Sie sich arglos und auf sicherem Boden wähnen. Und dann stürzen. In den Gully.

Wohlgemerkt: Nicht in ein offenes Gullyloch, wie Karikaturisten Hans-Gugg-in-die-Lüfte gern plumpsen lassen. Sondern in einen Gully, der – eigentlich – mit einem Gully verschlossen war.

Einer hochbetagten Dame ist das geschehen, mit erheblichen Verletzungsfolgen, die neben Schmerzen auch Kosten und Prozess nach sich zogen, weil für den Gully keiner haftbar sein will.

Die Stadt München nicht, auch wenn Sie an derlei ad hoc denken mögen, weil Sie diese für Wege, Strassen und Kanalisation und Deckel über selbigen zuständig glauben.

Die Eigentümerin des Grundstücks und deren Versicherung auch nicht, die allerlei Ausreden, Einreden und Einwände erheben. Von denen der recht lustig anmutet, die Eigentümerin wie ihr holder Ehegatte wären auf selbigem Gullydeckel wild herumgehüpft, ohne dass dieser sie in den Gully haben stürzen lassen ...

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