StMI: Pressekonferenz Wohnungseinbruchskriminalität – Neues EU-Projekt gegen internationale Einbrecherbanden

5. März 2015

Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer zu den Ergebnissen der Polizeichefkonferenz: Verbesserte länderübergreifende Zusammenarbeit – Gemeinsame Lagebilder – Aufbau eines internationalen Expertennetzwerks – Regelmäßiger Informationsaustausch

Die Bayerische Polizei startet ein länderübergreifendes EU-Projekt gegen internationale Einbrecherbanden. Mit dabei sind Österreich, Bulgarien, Rumänien und Serbien sowie das Bundeskriminalamt und Europol. Das sind die Ergebnisse der internationalen Polizeichefkonferenz vom 3. bis zum 5. März 2015 in München, die heute Bayerns Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer vorgestellt hat.

“Unser gemeinsames Ziel ist, die länderübergreifende Zusammenarbeit weiter zu verbessern”, erläuterte Schmidbauer. “Wir haben daher beschlossen, gemeinsame Lagebilder zu erstellen, um die Reisewege der Täter und die Absatzwege des Diebesguts länderübergreifend genauer nachvollziehen zu können.”

Außerdem soll laut Schmidbauer ein internationales Netzwerk von Ermittlungsexperten aufgebaut werden, das zum regelmäßigen Informationsaustausch über reisende Tätergruppierungen genutzt werden kann.

“Damit können unsere Ermittler den internationalen Einbrecherbanden noch dichter auf den Fersen sein und sie schneller aus dem Verkehr ziehen”, betonte Schmidbauer.

Bundesweit steigt seit Jahren die Zahl der Wohnungseinbrüche an. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat daher vergangenes Jahr eine großangelegte Offensive gegen Einbrecherbanden gestartet, unter anderem mit verstärkten Schleierfahndungskontrollen und der Erprobung der neuen Prognosesoftware ‘Precobs’. Da zunehmend international agierende Banden und reisende Tätergruppierungen auf Beutezug gehen, sucht die Bayerische Polizei den engen Schulterschluss zu europäischen Nachbarstaaten ...

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