Mord ist kein Arbeitsunfall

von Stefan Maier

Mord ist kein Arbeitsunfall – so entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg in einem Berufungsverfahren und wies damit den Antrag der Klägerin ab. Diese forderte die Gewährung von Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung – die Umstände sind äußerst kurios.

Gemeinsam mit ihrem gestorbenen Ehemann betrieb die Klägerin zwei Pizzarestaurants, welche auf ihren Namen geführt wurden. Der Verstorbene war dort als Arbeitnehmer beschäftigt.

Gemeinsam mit seinem Sohn besuchte der Verstorbene das Steuerberatungsbüro des Betriebes. Auf dem Heimweg fuhr der Sohn unter dem Vorwand einer Autopanne in eine Sackgasse. Nachdem er den Vater aus dem Auto gelockt hatte, schlug er mehrfach mit einem Hammer auf dessen Kopf ein. Die Schläge konnten diesen jedoch nicht wie geplant töten. Als der Verstorbene versuchte zu flüchten, übergoss dessen Sohn ihn mit Benzin, zündete ihn an und sah dabei zu, wie er brannte. Als Passanten das Geschehen bemerkten, verließ der Sohn ruhig den Tatort um sich später der Polizei zu stellen ...

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