Irren ist menschlich, Einsicht auch {Schwipsfahrt einer Ex-Bundesjustizministerin}

von Liz Collet

Dass uns nicht missverstehen:

Persönlich halte ich es mit der Null-Promille-Grenze – wenn ich Auto fahre oder für Fahrt oder Heimfahrt noch ein Auto benötigen würde, trinke ich keinen Alkohol.

Ich brauche ihn nicht, auch wenn er gelegentlich und eben eher selten durchaus Genuss ist. Man hat es aber leicht, wenn einem mehr als ein Glas oder jedenfalls mehr als zwei davon nicht gut bekommen, weil einem davon drumsumselig, sprich: schwindelig wird und man Karrussellfahren am Weinglas nicht mag – man lässt einfach, wobei man sich nicht wohl fühlt.

Nicht einmal ein mehr als 30 Jahre alter irischer Whiskey könnte mich in Versuchung führen, wenn ich danach nur mnit dem Auto noch nach Hause käme. Und vermeintliche und immer gern von denen, die selbst nicht ohne alkohol zu können scheinen, wenn es gesellig sein soll, eingeforderte “Lustigkeit” und “Lockerheit” muss ich nicht durch Promillekonsum erreichen oder bei anderen unter Beweis stellen.

Auch die stete Aufforderung meines rund 30 Jahre älteren Seniorpartners an mich als Anwaltsfrischling, das hätte ich einfach zu üben, zu üben, zu üben ….der dazu auch gern hochpreisige Weine für Übungszwecke spendieren hätte wollen, während er (mangels eigenem Führerschein, en passant) stets gern und selbstverständlich auf mich als Autofahrerin und die Möglichkeit des Mitfahrens anstelle sonst nötigen Taxis zurückgriff, blieb ungeachtet rund 6 Jahre langer Mahnungen zum Üben wirkungslos.

Ich trinke selten, wenig und mit Genuss. Aber niemals vor Fahrten mit dem Auto.

Simple principle ...

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