Urteil: Telekom-Werber belügt Kundin, um diese von Konkurrenz abzuwerben

Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom 20.02.2015 - 6 U 209/14 Urteil: Telekom-Werber belügt Kundin, um diese von Konkurrenz abzuwerben Das OLG Oldenburg hat durch Urteil (6 U 209/14) der Telekom Deutschland GmbH untersagt, im Namen der EWE TEL GmbH Kunden aufzusuchen und dort unwahre Behauptungen aufzustellen, um die Kunden abzuwerben. Der Werber habe sich wettbewerbswidrig verhalten und in mehrfacher Hinsicht die Kundin belogen. Der Sachverhalt

Ein für die Telekom arbeitender Werber suchte eine Kundin der EWE TEL auf und behauptete, er komme im Auftrag der EWE TEL. In der Nachbarschaft habe es Beschwerden über zu langsame Internetverbindungen gegeben, soll der Werber der Kundin verraten haben.

Der Werber führte einen sogenannten Speedtest bei der Kundin durch und stellte eine Geschwindigkeit von 7.900 kbit/s fest. Der Werber soll darüber hinaus erklärt haben, die Telekom beabsichtige, vor Ort schnellere Internetverbindungen einzurichten. Er empfahl der Kundin den Abschluss eines "Call & Surf Comfort"-Vertrages mit der Telekom, der eine Internetverbindung mit 16.000 kbit/s ermögliche. Die Kundin willigte ein, widerrief aber später den Vertrag.

Gegen das Vorgehen des Werbers wendete sich die EWE TEL mit einer einstweiligen Verfügung ...

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