Aufsichtsbehörden analysieren Datenflüsse bei Smart-TVs

von Sven Venzke-Caprarese

Welche Daten übertragen mit dem Internet verbundene Smart-TVs wann an wen? Dieser spannenden Frage gingen in einer bundesweit abgesprochenen technischen Prüfaktion nun deutsche Datenschutzsaufsichtbehörden nach. Unter die Lupe genommen wurden laut aktueller Pressemitteilung Smart-TVs von 13 verschiedenen Herstellern, die 90 % der in Deutschland verwendeten Geräte repräsentieren sollen.

Wie sich den öffentlich verfügbaren Prüfvorlagen entnehmen lässt, kamen dabei vor allem die Programme Wireshark und BurpSuite zum Einsatz. Beides sind bekannte Tools zum Analysieren von Netzwerktraffic.

Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen: Smart-TVs, die mit dem Internet verbunden sind, kommunizieren regelmäßig mit verschiedenen Akteuren, etwa mit

  • Geräteherstellern,
  • Fernsehsendern,
  • App-Store Betreibern und
  • Empfehlungsdienstanbietern.

Welche Daten dabei jeweils genau übermittelt wurden und ob die jeweilige Datenübermittlung in zulässiger Weise erfolgte oder nicht, lassen die Aufsichtsbehörden jedoch noch offen. Zum einen war es den Aufsichtsbehörden im Rahmen der Überprüfung nicht möglich, verschlüsselte Datenverbindungen inhaltlich auszuwerten ...

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