Amtsrichter des AG Jülich verurteilt Generali Versicherung AG zur Zahlung restlicher Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall mit Urteil vom 23.2.2015 – 4 C 453/14 – .

von Willi Wacker

Sehr geehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

nachfolgend veröffentlichen wir ein Urteil des Amtsgerichts Jülich vom 23.2.2015 zu den restlichen Sachverständigenkosten, die die Generali Vers. AG vorgerichtlich ohne Rechtsgrund gekürzt hatte. Der Geschädigte suchte nach einem Verkehrsunfall, den der Fahrer des bei der Generali versicherten Fahrzeugs verursacht hatte, einen Sachverständigen in Eschweiler auf, damit dieser ein Schadensgutachten erstellt. Für das Gutachten berechnete der Sachverständige 1.057,64 €. Die Generali erstattete dem Unfallopfer daraufhin nur 1.026,97 €. Die ersatzpflichtige Versicherung war der Meinung, das Grundhonorar und insbesondere die Nebenkosten der Rechnung seien überhöht. Sie bezog sich dabei auf das Urteil des OLG Dresden. Und genau dieses Urteil fegte der erkennende Amtsrichter der beklagten Generali-Versicherung um die Ohren. Lest selbst das Urteil und gebt bitte Eure Kommentare ab. Das Urteil wurde dem Autor von dem Schadensgutachter aus Eschweiler zugesandt.

Mit freundlichen Grüßen Willi Wacker

4 C 453/14

Amtsgericht Jülich

IM NAMEN DES VOLKES

Urteil

In dem Rechtsstreit

des Herrn A. W. aus I.

- Klägers -

Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S & L aus A.

g e g e n

Generali Versicherung AG, vertr. d.d. Vorstand, Adenauerring 7, 81737 München

- Beklagte -

Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S-M aus A.

hat das Amtsgericht Jülich im schriftlichen Verfahren durch den Richter am Amtsgericht M. für Recht erkannt:

Die Beklagte wird verurteilt, den Kläger von einer Restforderung des Kfz-Sachverständigen W. D. aus E. gemäß Rechnung Nr. … vom 17.10.2014 in Höhe von 48,67 € freizustellen.

Die Kosten des Rechtsstreits werden der Beklagten auferlegt.

Das Urteil ist vorläufig volltreckbar.

Auf einen Tatbestand wird gemäß § 313 a ZPO verzichtet.

Gründe:

Die Klage ist begründet ...

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