Ab in den Wald {aber vielleicht lieber nicht mit der Waldbahn}

von Liz Collet

Im Wald herrschen bekanntlich raue Sitten.

Bisserl rauere.

So sehr rauere, dass sie nicht mehr allein unter “Wer eine Reise tut, kann was erzählen” buchbar ist.

Im Bayerischen Wald herrschen ganz besondere (Un-)Sitten offenbar bei der Bahn, die in und durch denselben verkehrt. Und wer da so als Schaffner für die Waldbahn verkehrt. Und verkehrt verstanden zu haben scheint, was seine Aufgaben und vor allem was nicht seine Aufgaben und Befugnisse sind und wie man Deeskalation in der Praxis anwendet.

Statt körperlicher Gewalt beim Entfernen und Hinausbefördern von eigentlich beförderungswilligen Fahrgästen. Dass dies auch noch unter Zuhilfenahme oder Hilfsleistungen von anderen Fahrgästen geschehen sein soll, mutet durchaus auch nicht unbefremdlich an. Nicht nur für den Fremden, sprich: fremdländischen Fahrgast, der sich ausgesetzt sah.

Sondern auch auf andere Fahrgäste, welche ein Handyvideo fertigten, das nun mediale Aufmerksamkeit gewinnt.

Man wundert sich.

Über einen Schaffner.

Und über das Konfliktmanagement in der Situation.

Und das Schadensmanagement im Nachhinein.

Zumal es nicht der erste Vorfall in der Waldbahn gewesen sein soll.

Man wundert sich auch über die Hilfsleistung zweier anderer Fahrgäste, die beim Hinausbefördern mitgeholfen haben sollen.

Und auch ein bisschen über die fehlende Reaktion anderer Fahrgäste, die (ausser jener, der filmte) sich auch lieber nicht einmischten ...

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Erster Klasse 1.Teil


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