Wer einen Polizisten in die Wade beißt,…

von Thorsten Blaufelder

Mrz 3

…kann später nicht mit einer staatlichen Gewaltopferentschädigung rechnen. Mit einem am Dienstag, 03.03.2015, bekanntgegebenen Urteil wies das Landessozialgericht (LSG) Rheinland-Pfalz in Mainz einen Mann ab, der sich bei seiner bissigen Auseinandersetzung im Polizeigewahrsam das Nasenbein gebrochen hatte (AZ: L 4 VG 5/14). Für „eine Reflexhandlung des Polizisten“ nach dem Biss sei er selbst verantwortlich.

Der damals 36-Jährige war im Dezember 2007 in Polizeigewahrsam genommen worden. Offenbar als ein Beamter den Mann mit Handschellen auf einer Liege fixieren wollte, biss er den Polizisten in die Wade. Im Verlauf der Auseinandersetzung brach sich der Festgenommene das Nasenbein.

Wie es dazu kam, war zwischen den Beteiligten umstritten. Der Festgenommene behauptet, der Polizist habe ihn geschlagen und ins Gesicht getreten; mit dem Biss habe er sich nur gewehrt ...

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