Arbeitsrecht – Eingeschränktes Recht am eigenen Bild

von Anne Kathrin Keller

Anne-Kathrin Keller | 3. März 2015

Hat ein Arbeitnehmer schriftlich eingewilligt, dass der Arbeitgeber von ihm als Teil der Belegschaft Filmaufnahmen macht und diese für seine Öffentlichkeitsarbeit verwendet, erlischt diese Einwilligung nicht automatisch mit dem Ende des Beschäftigungsverhältnisses. Mit diesem Urteil hat das Bundesarbeitsgericht die Klage eines Beschäftigten abgewiesen, der in einem Unternehmen für Klima- und Kältetechnik gearbeitet hatte. Mit seiner Zustimmung ließ der Arbeitgeber einen Werbefilm drehen, in dem der Kläger zweimal deutlich zu erkennen ist. Das Video war auf der Internetseite des Unternehmens verlinkt. Nachdem das Arbeitsverhältnis endete, erklärte der Mann den Widerruf seiner „möglicherweise erteilten Einwilligung und forderte seinen Ex-Arbeitgeber auf, das Video binnen zehn Tagen aus dem Netz zu nehmen ...

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