StMI: Stationsoffensive Bayern – 20 neue Haltepunkte für das Bahnland Bayern

2. März 2015

Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann und der Vorstandsvorsitzende der DB Station&Service AG, Dr. André Zeug haben bundesweit erste Rahmenvereinbarung zur Stationsoffensive unterzeichnet – Investition von mehr als 40 Millionen Euro in Bayern – Gespräche mit weiteren Bundesländern

Mit 20 neuen Haltepunkten soll das Bahnland Bayern noch attraktiver werden. Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann und Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der Bahntochter DB Station&Service AG haben dazu heute in München die bundesweit erste Rahmenvereinbarung zur “Stationsoffensive” unterzeichnet.

“Es spricht für das Bahnland Bayern, dass die DB dieses Pilotprojekt im Freistaat umsetzt. Mit der ‘Stationsoffensive Bayern’ bringen wir die Züge noch näher zu den Menschen, gerade auch im ländlichen Raum, wo die meisten der neu vereinbarten Haltepunkte liegen”, betonte Herrmann. “Wir wollen das Netz an Verkehrsstationen dichter ziehen, um mehr Verkehr auf der Schiene zu generieren. Ich danke dem Freistaat Bayern für sein Engagement und seine Unterstützung. Auch die Umwelt profitiert von den neuen Plänen. Nach dem Startschuss in Bayern sprechen wir mit weiteren Bundesländern über die Stationsoffensive”, sagte Zeug.

Neue Haltepunkte werden unter anderem in Aschaffenburg, in Hof und in Bad Reichenhall entstehen. Allein fünf neue Stationen wird es im Landkreis Lindau entlang der Strecke Hergatz – Lindau geben. Die Investitionskosten für die 20 neuen Halte in Höhe von mehr als 40 Millionen Euro tragen der Freistaat Bayern und die DB je zur Hälfte.

“Wir nehmen mit der Stationsoffensive erstmals Landesmittel für den Neubau von Stationen außerhalb unserer S-Bahn-Netze in die Hand, obwohl dafür eigentlich der Bund zuständig ist. Das ist es uns wert, weil wir damit die Realisierung erheblich beschleunigen können”, so der Minister.

Auch die Risiken werden geteilt ...

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