StMI: Internationaler Artenschutztag am 3. März 2015

2. März 2015

Scharf: Rettungsgassen für gefährdete Arten – Herrmann: Mehr als sechs Millionen Euro aus dem Bundes- und Staatsstraßenhaushalt in den Amphibienschutz investiert – Amphibienschutz in Bayern wird weiter ausgebaut

In den vergangenen Jahren sind die Bestände der Amphibien in Deutschland und Bayern drastisch zurückgegangen. Gerade im Frühjahr bestehen Gefahren, weil die Tiere auf dem Weg zu ihren Laichgewässern häufig Straßen überqueren müssen. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen wird den Tieren bayernweit geholfen. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf im Hinblick auf den Internationalen Artenschutztag am 3. März 2015.

“Wir wollen den Schutz der Amphibien verbessern. Artenschutz beginnt vor Ort. Durch viele funktionsfähige Durchlässe entlang der Straßen wurden Rettungsgassen für die Tiere geschaffen. So wird dafür gesorgt, dass die Tiere die Gewässer sicher erreichen. Für Autofahrer gilt dennoch: Bitte nehmen Sie Rücksicht und passen Sie Ihre Geschwindigkeit entsprechend an”, so Scharf.

Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat mit fachlicher Unterstützung des Umweltministeriums und des Bund Naturschutz entlang von Bundes- und Staatsstraßen ein Amphibienschutzprogramm mit 39 Maßnahmen entwickelt und eine Reihe konkreter Maßnahmen durchgeführt ...

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