Langjährige Jugendstrafe wegen tödlichen Messerstiches am Alexanderplatz

Landgericht Berlin Langjährige Jugendstrafe wegen tödlichen Messerstiches am Alexanderplatz Das Landgericht Berlin hat den 19-jährigen Niclas L. wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren und acht Monaten verurteilt und die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Mit seinem Urteil blieb das Gericht etwas unterhalb des Antrages der Staatsanwaltschaft.

Nach den Feststellungen der 8. großen Strafkammer des Landgerichts Berlin - Jugendkammer - versetzte der Angeklagte am 24. August 2014 im Bereich des Alexanderplatzes in Berlin-Mitte einem 30 Jahre alten Mann nach einer kurzen Rangelei einen tödlichen Messerstich in die Brust.

Unmittelbar vor der Tat habe der Angeklagte eine Begleiterin des 30-Jährigen beleidigt, worauf dieser ihn zur Rede gestellt habe. Bei der Tatbegehung habe der Angeklagte unter dem Einfluss von Drogen gestanden. Die Verantwortung für das Geschehene liege aber allein bei dem Angeklagten. Das Gericht hat die Tat als Totschlag bewertet, weil das Vorliegen von Mordmerkmalen nicht habe nachgewiesen werden können.

Der Angeklagte hatte den tödlichen Messerstich eingeräumt, die Tat aber relativiert.

Bei der Urteilsbegründung hob der Vorsitzende der 8 ...

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