Die einen nennen’s Geständnis, der andere vielleicht nur Einsicht {aber der Sack ist zu im Edathy-Prozess}

von Liz Collet

Der Kinderporno-Prozess gegen Sebastian Edathy ist gegen eine Geldauflage von 5.000 Euro eingestellt worden. Während die einen von “Geständnis” reden, schreiben, titeln und twittern, sagt der so nun insbesondere nicht Vorbestrafte, von einem Geständnis sei nicht die Rede. Die Staatsanwaltschaft sei mit dem Wortlaut der Erklärung einverstanden gewesen, eine Schuldfeststellung damit ausdrücklich nicht getroffen worden.

Zwischen “Einsicht” in begangene, jedoch nicht strafbare Fehler und nicht nur rechtsdogmatisch begriffliches Vorliegen eines Geständnisses oder gar Schuldfeststellung liegt ein Unterschied. Und eine Grenze.

Medien wird das wie Öffentlichkeit wenig interessieren, die zwischen dem, was und wie sie es darstellen und wie es Betroffene darstellen ihre eigenen Interpretations-Spielräume auch bis in Strafräume suchen und nutzen ...

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