Die Berufsausbildung

Die Berufsausbildung vermittelt die Grundausbildung zu einem anerkannten Ausbildungsberuf. Im dualen System setzt sie sich zusammen aus betrieblicher und schulischer Ausbildung. Landesgesetze enthalten die Verpflichtung zum Berufsschulbesuch. Rechtsgrundlage für privatrechtliche Berufsausbildungsverhältnisse ist das Berufsbildungsgesetz mit folgenden wesentlichen Inhalten:

Ein Berufsausbildungsverhältnis wird durch durch Vertrag zwischen Ausbilder und Azubi bzw. dessen gesetzlichem Vertreter begründet (§ 3 ). Der Vertrag ist formlos gültig, jedoch besteht eine Verpflichtung zur schriftlichen Niederlegung des wesentlichen Inhalts vor Beginn der Ausbildung. Die Funktion der Schriftform ist: Überwachung der Berufsausbildung und Schutz des Azubi. Der Mindestinhalt des Vertrags ist in § 4 aufgelistet. Die Wirksamkeit des Vertrags richtet sich nach den allgemeinen Vorschriften des BGB und des Arbeitsrechts. Spezielle Nichtigkeitsgründe enthält § 5. Danach sind keine Vereinbarungen erlaubt, die

die berufliche Tätigkeit des Azubi nach abgeschlossener Ausbildung beschränken (z.B. Wettbewerbsverbote); - Ausnahmen sind bei Weiterbeschäftigung im Ausbildungsbetrieb möglich - den Azubi zur Zahlung einer Entschädigung verpflichten; Vertragsstrafen vorsehen; Schadensersatzansprüche des Azubi ausschließen, beschränken oder pauschalieren. Die Rechte und Pflichten des Ausbilders und Azubi richten sich nach §§ 6 ff: Ausbildungspflicht und Fürsorgepflicht auf Seiten des Ausbilders entsprechen Lernpflicht und Treuepflicht auf Seiten des Azubi ...Zum vollständigen Artikel


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