AGB

henning

Mo, 02/03/2015 - 16:42

Foren:

Zivilrecht

Hallo zusammen, ich bin gerade dabei einen Fall zu lösen. Es geht um Zivilrecht, konkret Schuldrecht Thema AGB. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich ratlos. Ich würde bei dem Fall einfach mal stur die AGB Kontrolle runter prüfen, leider oder auch vielleicht zum Glück sehe ich da kein Problem. Hier der Fall: Frau Veronika von Großkötzlingen (V) musste vor vier Jahren kurzfristig drei Wohnungen neu vermieten, die sich in einer einst von ihrem Mann, Herr von Großkötzlingen, ererbten Nobelvilla in exquisiter Lage befinden. Die ursprünglichen Mieter hatten sich entschlossen, sich gemeinsam als Hippie-Band selbständig zu machen und um die Welt zu ziehen. Sie meinten, dass man dafür im besten Falle Luft und Liebe bräuchte. Daher musste V innerhalb kürzester Zeit drei neue Mieter finden. Sie setzte hierzu ein einseitiges Dokument auf, bei dem sie unmittelbar unter die Vertragsformulierungen zehn Artikel mit dem Titel ‚Mietbedingungen‘ handschriftlich schrieb. V, die über eine sehr schöne, gut lesbare Schrift verfügt, kopierte das Papier, wie beabsichtigt, jeweils vor den Gesprächen. Eine dieser Kopien legte sie bei einem der Gespräche unter anderem dem Ralf ‚Mucki‘ Möller (M) vor. V wies M auf die Mietbedingungen hin und fragte ihn, ob er diese lesen könne, was M bejahte. Daraufhin hatte M die V gefragt, ob man die Vertragsbestimmungen nicht noch ein wenig anpassen könne, worauf V gesagt hatte, dass eine Änderung nicht in Frage käme und dass zwanzig Mieter vor der Türe Schlange stünden. M erwiderte darauf, dass er dann die AGB auch nicht zu lesen brauche, dass das dann ja „Pupsegal!“ sei. V verzog aufgrund ihrer höfischen Erziehung das Gesicht, zuckte mit den Achseln und meinte, dass sie das nicht beurteilen könne ...

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