Anspruch auf "Hartz IV" wegen einmaliger Heizöllieferung?

Sozialgericht Dresden, Urteil vom 16.02.2015 - S 48 AS 6069/12 Anspruch auf "Hartz IV" wegen einmaliger Heizöllieferung? Die Kläger beantragten beim beklagten Landkreis die Übernahme der Kosten für eine Heizöllieferung in Höhe von ca. 460 €, da sie im Monat des Bezuges bedürftig seien. Besteht ein Anspruch auf "Hartz IV", wenn die Bedürftigkeit lediglich im Bezugsmonat entsteht? Der Sachverhalt

Die arbeitslose, alleinerziehende Mutter bewohnt mit ihrem Sohn ein Einfamilienhaus. Insgesamt verfügen sie monatlich über ca. 1.000,00 €, die sich aus Arbeitslosengeld I, Kindergeld, Unterhaltsleistungen und Wohngeld zusammensetzen.

Einen Anspruch auf laufende "Hartz IV" Leistungen haben sie nicht, da das Einkommen den Bedarf um etwa 150,00 € übersteigt. Sie beantragten beim beklagten Landkreis Bautzen die Übernahme der Kosten für eine Heizöllieferung in Höhe von ca. 460 €, da sie im Monat des Bezuges bedürftig seien.

Dies lehnte der Beklagte ab. Ihnen sei zumutbar, aus ihrem Einkommen Rücklagen für die Brennstofflieferungen zu bilden und den einmaligen Bedarf daraus zu decken ...

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