StMI: Präsidentenwechsel im Polizeipräsidium Unterfranken

27. Februar 2015

Nach mehr als 40 Dienstjahren geht Bayerns ranghöchste Polizistin in den Ruhestand. Die unterfränkische Polizeipräsidentin Liliane Matthes erhielt heute im Fürstensaal der Würzburger Residenz von Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck ihre Ruhestandsurkunde. Gleichzeitig überreichte Eck Gerhard Kallert die Ernennungsurkunde zum neuen unterfränkischen Polizeipräsidenten.

“Polizeipräsidentin Matthes hat das Polizeipräsidium Unterfranken vorbildlich geführt und große Anerkennung erworben”, betonte Eck beim Festakt.

Es käme nicht von ungefähr, dass Unterfranken mit der sehr niedrigen Kriminalitätsbelastung von 4.200 Straftaten pro 100.000 Einwohner und einer Aufklärungsquote von mehr als 68 Prozent der sicherste Regierungsbezirk in ganz Bayern sei.

“Besonderes Engagement, hohes Fachwissen und ein gutes Händchen bei der Mitarbeiterführung”, so charakterisierte der Innenstaatssekretär die scheidende Polizeipräsidentin. “Liliane Matthes ist das Aushängeschild für unsere rund 5.000 Kolleginnen im Bayerischen Polizeivollzugsdienst.”

Matthes begann ihre Karriere 1974 als Kommissarsanwärterin bei der Nürnberger Kriminalpolizei. Seit 2009 stand Matthes an der Spitze des Polizeipräsidiums Unterfranken. In ihre Amtszeit fiel beispielsweise die erfolgreiche Fahndung der unterfränkischen Polizei und des Bundeskriminalamts nach dem gemeingefährlichen Autobahnschützen, der durch Schüsse auf Autotransporter in ganz Deutschland für Angst und Schrecken gesorgt hatte ...

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