Manipulierter Unfall

Das Landgericht Krefeld (LG) hat mit Urteil vom 25.09.2014 (Az.: 3 O 388/13) über die Schadensersatzansprüche aufgrund eines klägerseits behaupteten Verkehrsunfalls entschieden. Der Kläger machte auf Basis eines von ihm eingeholten Gutachtens einen Totalschaden in Höhe von 6.600,00 Euro, Sachverständigenkosten von 920,00 Euro und vorgerichtliche Anwaltskosten in Höhe von 661,16 Euro geltend. Der Kläger behauptet, dass ein Unfall zwischen seinem Mercedes SLK 200 und dem Fahrzeug des Beklagten dergestalt stattgefunden habe, dass dieser ihm die Vorfahrt genommen habe und durch den Zusammenstoß gegen seinen vorderen rechten Kotflügel ein Totalschaden entstanden sei. Die mitverklagte Versicherung behauptete, dass es sich um einen manipulierten Verkehrsunfall gehandelt habe. Sie griff zudem mit Blick auf die vorliegenden Vorschäden die Schadenshöhe an. Das Gericht folgte diesem Vortrag und hat die Klage abgewiesen. Das LG dazu wörtlich: „ Es kann dahinstehen, ob der Unfall stattgefunden hat bzw. ob es sich um ein manipuliertes Schadensereignis handelt ...

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