Strafprozessuales Rätsel zur Mittagsstunde: „Dann verhandeln wir eben ohne den Angeklagten“

von Carl Christian Müller

In einer Strafsache, in der dem Angeklagten bei einer Verurteilung eine ein Jahr übersteigende Freiheitsstrafe droht, war der erste Anlauf bereits in den sprichwörtlichen Sand gesetzt worden. Nach mehrtägiger Hauptverhandlung und Vernehmung vieler Zeugen erkrankte der Richter kurz vor Ablauf der 3-Wochen-Frist, so daß mit dem Verfahren von vorne begonnen werden mußte.

Nach Überwindung von Terminsfindungsschwierigkeiten kam es im zweiten Anlauf wieder zu zwei Hauptverhandlungsterminen. Zwei weitere Termine sollten noch stattfinden und waren so gesetzt, daß der jeweilige Fortsetzungstermin gerade innerhalb der 3-Wochen-Frist lag ...

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