Sind Zuschläge pfändbar? Laut LArbG Berlin-Brandenburg nicht

26. Februar 2015 Sind Zuschläge pfändbar? Laut LArbG Berlin-Brandenburg nicht Für einige Arbeitnehmer in der Privatinsolvenz gibt es eine positive Nachricht: Das Landesarbeitsgericht (LArbG) Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass Zeitzuschläge zu den Schmutz- und Erschwerniszuschlägen zählen. Somit sind diese Zuschläge nicht pfändbar. Schmutz- und Erschwerniszuschläge sind laut § 850a Nr.3 Zivilprozessordnung (ZPO) unpfändbar. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg ist der Auffassung, dass auch Zeitzuschläge wie zum Beispiel Sonn-, Feiertags- oder Nachtzuschläge, die den Arbeitnehmern zusätzlich zu ihrem Grundgehalt gezahlt werden, eine solche Erschwernis darstellen. Es werde nicht bei verschiedenen Erschwernissen unterschieden, da sowohl die Art der auszuübenden Tätigkeit als auch regelmäßig wechselnden Dienstschichten oder Arbeit in der Nacht oder an Feiertagen für Arbeitnehmer eine Erschwernis bedeuten könnten. Diese Urteilsverkündung zugunsten der Arbeitnehmer veröffentlichte das LArbG Berlin-Brandenburg in einer Pressemitteilung vom 18. Februar. Klage vor dem LArbG Berlin-Brandenburg Dem Urteil lag die Klage eines Arbeitnehmers aus Berlin zugrunde, der sich im Verbraucherinsolvenzverfahren (Privatinsolvenz) befand ...

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