Landesamt für Statistik: Jedes vierte Kind in bayerischen Kindertageseinrichtungen hat ausländische Wurzeln – Starke Unterschiede zwischen Stadt und Land

26. Februar 2015

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden am 1. März 2014 in Bayern 508.575 Kinder in einer Kindertageseinrichtung betreut – darunter 137.125, bei denen mindestens ein Elternteil nicht in Deutschland geboren und somit ausländischer Herkunft war. Bei 78.971 Kindern wurde in den Familien überwiegend nicht Deutsch gesprochen. Im Hinblick auf beide Sachverhalte zeigten sich starke regionale Unterschiede – besonders im Vergleich zwischen den kreisfreien Städten und Landkreisen.

Jeweils zum 1. März des Jahres werden in den Bayerischen Kindertageseinrichtungen umfangreiche Daten zu den betreuten Kindern und zum dort tätigen Personal erhoben.

Unter anderem wird der Sachverhalt Migrationshintergrund anhand von zwei Kriterien abgefragt: „Ausländisches Herkunftsland mindestens eines Elternteils“, also die Geburt eines Elternteils im Ausland, und „in der Familie gesprochene Sprache“.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, hatten von den 508.575 Kindern, die zum Stichtag 1. März 2014 in Bayern in einer Kindertageseinrichtung betreut wurden, 137.125 (27 Prozent) mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren war. Bei 78.971 Kindern (15,5 Prozent) wurde in der Familie überwiegend nicht Deutsch gesprochen ...

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