Im Urlaub von Esel gebissen – Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch des Reisenden?

von Stephan Weinberger

Ein 9-jähriger Junge verbrachte seinen Urlaub in Tunesien. Am äußersten Rand der Hotelanlage hinter dem Küchenbereich hatte das Hotel einen Esel angepflockt, den es zur Reinigung des Strands benutzte. Dieser Bereich konnte nur über den Betriebshof erreicht werden. Trotzdem gelang der Junge zu dem Esel und wurde in den Unterarm gebissen.

Der Junge klagte gegen die Reiseveranstalterin auf Zahlung von Schadenersatz und Schmerzensgeld. Das Oberlandesgericht Celle wies das Begehren zurück, da keine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht ersichtlich sei.

Wird ein Reisender durch einen an abseitiger Stelle der Hotelanlage angepflockten Esel gebissen, so muss der Reiseveranstalter dafür grundsätzlich nicht haften. Ein Anspruch auf Schadenersatz und Schmerzensgeld besteht nicht ...

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