Horror-WhatsApp-Kettenbriefe – Weiterleitung an Freunde kann strafbar sein

von Karsten Gulden

Derzeit kursieren etliche Horror-WhatsApp-Kettenbriefe. Die Verfasser machen sich wegen Nötigung strafbar, sind aber meist nicht zu fassen. Auch die Weiterleitung an Freunde kann strafbar sein.

Kettenbriefe werden seit einigen Jahren auch über die sozialen Netzwerke verteilt. Neu sind die brutalen Inhalte, die Kinder und Jugendliche in Angst und Schrecken versetzen.

Beispiel:

“wenn du diese Nachricht nicht an deine Freunde weiterschickst, dann werden deine Eltern sterben und wir werden dich in Stücke schneiden und dein Blut trinken.”

Der Gang zur Polizei ist dabei meist so überflüssig wie auch die Horror-Nachrichten selbst. Machtlosigkeit macht sich breit, da sich die ursprünglichen Hintermänner oder Frauen meist nicht ermitteln lassen, da die Nachrichten zu oft von zu vielen Personen weitergeleitet wurden. Die Spuren verwischen ...

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