Synchronschauspieler: Verzicht auf Namensnennung in AGB unwirksam

von Kathrin Berger

Synchronschauspieler: Verzicht auf Namensnennung in AGB unwirksam

Synchronschauspieler haben nach dem Urheberrechtsgesetz das Recht, im Vor- oder Abspann eines Filmes mit Namen genannt zu werden. Dieser Anscpruch kann auch nicht durch Allgemeine Geschäftsbedingungen ausgehebelt werden.

Auf das Namensnennungsrecht kann zwar in einzelnen Fällen verzichtet werden, aber nur, wenn dieser Verzicht explizit vertraglich ausgehandelt wird (und das meint, dass wirklich gehandelt wird – also beispielsweise die Vergütung erhöht wird und im Gegenzug auf das Recht verzichtet wird).

Unwirksam ist es hingegen, wenn Synchronschauspieler in vorformulierten Verträgen, die ihnen und den Kollegen vom Auftraggeber vorgelegt werden, dauerhaft und unwiderruflich auf ihre Namensnennung verzichten ...

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