StMBW: 70 zusätzliche Klassen für berufsschulpflichtige Flüchtlinge und Asylbewerber eingerichtet – Übergangsklassen auf über 350 ausgeweitet

25. Februar 2015

Freistaat engagiert sich für Flüchtlinge – „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“

Zum zweiten Schulhalbjahr wurden 70 zusätzliche Klassen für berufsschulpflichtige junge Flüchtlinge und Asylbewerber eingerichtet. Zudem stehen jetzt in Bayern über 350 Übergangsklassen an Grund- und Mittelschulen für schulpflichtige Flüchtlinge und Asylbewerber bereit. Damit wurde das Angebot für die jungen Menschen in schwieriger Lage noch einmal deutlich ausgeweitet. Im Bedarfsfall werden weitere Übergangsklassen und darüber hinaus zusätzliche Sprachförderangebote eingerichtet.

„Unsere Schulen, vor allem die Grund- und Mittelschulen sowie die Berufsschulen, erbringen derzeit enorme Leistungen, um junge Menschen in sehr schwierigen Situationen zu unterrichten. Unsere Schulen leisten damit einen wichtigen Beitrag, den jungen Flüchtlingen und Asylbewerbern Chancen in Bayern zu eröffnen“, würdigte der Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle die Arbeit der Schulen vor Ort.

Die Schulen allein können jedoch nicht alle Herausforderungen meistern. Es gibt ein Netz von Angeboten von Fachstellen, u.a. der Jugendsozialarbeit, Gesundheitsämter und Jugendhilfe, die hier aufgrund ihres besonderen Fachwissens gefordert sind. Minister Spaenle betonte angesichts des Appells des BLLV für eine gute Versorgung der Flüchtlinge:

„Es ist richtig und wichtig, dass sich alle gesellschaftlichen Gruppen für Menschen in Not engagieren. Nur gemeinsam können wir eine bestmögliche Betreuung der Flüchtlinge und Asylsuchenden gewährleisten.“ Zahlreiche Angebote für Flüchtlinge

In den Übergangsklassen lernen die jungen Menschen u.a ...

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