Im Kürzungswahn begriffen

von Carl Christian Müller

In einer Unfallsache erhielt ich gerade ein Schreiben des gegnerischen Versicherers. Die Einstandspflicht erkennt der gegnerische Versicherer an. Auch die geltend gemachten Ansprüche meines Mandanten werden umfassend reguliert – mit einer Ausnahme: Die Sachverständigenkosten seien überhöht!

Es folgt der Hinweis darauf, daß die Sachverständigenkosten den zur Schadensbeseitigung erforderlichen Aufwand nach § 249 Abs.2 BGB überschreiten. Zu erstatten seien nach der Rechtsprechung des BGH nur jene Kosten, die ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der lage des Geschädigten im Hinblick auf die Schadensfeststellung und -beseitigung für erforderlich halten dürfe.

Zwar sei der Geschädigte hierbei nicht zur Marktforschung verpflichtet, um einen möglichst günstigen Sachverständigen zu finden ...

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