Bankdatendiebstahl: Der Anwalt war kein Agent

Bankdatendiebstahl: Der Anwalt war kein Agent

Die Bundesanwaltschaft unterliegt mit ihrer Beschwerde gegen das Urteil des Bundesstrafgerichts vom 10. Dezember 2013 (BStGer SK.2013.37 vom 10.12.2013). Dieses hatte einen Dieb von Bankdaten wegen versuchten wirtschaftlichen Nachrichtendienstes (Art. 273 al. 2 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB), der Verletzung des Geschäftsgeheimnisses (Art. 162 al. 1 StGB) und der Verletzung des Bankgeheimnisses (Art. 47 Abs. 1 lit. a BankG) schuldig gesprochen. Er hatte die Daten einem Rechtsanwalt angeboten, der in Absprache mit den Strafbehörden auf den Deal einging.

Das Bundesgericht bestätigt den Entscheid (BGer 6B_580/2014 vom 13.02.105). Die Sachverhaltsfeststellung des Bundesstrafgerichts war weder willkürlich noch hat sie den Agentenbegriff verkannt:

Wenn die Beschwerdeführerin gestützt darauf argumentiert, Rechtsanwalt B ...Zum vollständigen Artikel

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