Die reine Wahrheit: Festnahme wegen Masturbation im Kino – 50 Shades of Grey

von Rainer Pohlen

Es gibt Nachrichten, die braucht die Welt einfach, und wer wüsste das besser als BILD? Und weil´s so schön schlüpfrig ist und auch noch mit Strafrecht zu tun hat, greife ich es in typischer Trittbrettfahrermanier im strafblog auf.

Der Hype um die Verfilmung des insbesondere von Frauen millionenfach verschlungenen und deshalb literarisch offenbar höchst bedeutsamen Werkes “50 Shades of Grey” hat noch nicht seinen Höhepunkt erreicht, aber die Gazetten sind voll von Berichten über die Folgewirkungen des Leinwandspektakels mit den unglaublich scharfen Sexszenen (FSK 16!), die mutmaßlich von jedem Mittelklasseporno weit in den Schatten gestellt werden. Wobei ich einräume, den Film bislang nicht gesehen zu haben.

In Baumärkten gehen Kabelbinder und Seile zur Neige, weil diese für die Realisierung der in der Trilogie beschriebenen erotischen Fantasien unabdingbar sind, Handschellen und “Läderbeitschn” sind in einschlägigen Geschäften ausverkauft, und der Waschbrettbauch von Shades-of-Grey-Star Dakota Johnson bringt weltweit die Männer in Stress, weil´s ihre Ladies so etwas jetzt auch bei sich zuhause unter und auf der Bettdecke haben wollen. Zuvor waren das nur versteckte Gelüste, die jetzt erstmals offen artikuliert werden dürfen!

Ich merke, ich komme von Thema ab ...

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