Die ersten staatlichen Online-Gerichte entstehen

von Simon Reinhold

Online-Streitbeilegung ist keine Science-Fiction, sondern ein sinnvoller Weg Streitigkeiten im 21. Jahrhundert beizulegen. Auf diese Quintessenz lässt sich der Bericht des britischen Civil Justice Council (CJC) bringen, der im Auftrag des britischen Justizministeriums die Möglichkeiten der Online Dispute Resolution für geringwertige Streitigkeiten ausleuchtet. Der Mitte Februar vorgestellte Bericht kommt zu dem Schluss, dass der staatliche Rechtsweg durch ein Online-Gericht ergänzt werden sollte. Dieses soll für alle Bürger den Zugang zum Recht (access to justice) erleichtert und für diesen einfacher, schneller und kostengünstiger sein. Denn das gegenwärtige Rechtssystem sei insbesondere für natürliche Personen zu teuer, zu langsam und zu komplex. Erfasst werden sollen „geringwertige“ Klagen mit einem Streitwert von unter 25.000 Pfund (rund 34.000 Euro).

Justitia von Michael Thurm

Das Online-Gericht soll einen dreistufigen Dienst anbieten. Die erste Stufe soll eine „Online Evaluation“ sein, die es dem Bürger erlaubt, seinen Streitgegenstand und die zu klärenden Fragen zu evaluieren ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK