StMBW: Amtschef Dr. Adalbert Weiß tritt Ende Februar in den Ruhestand

23. Februar 2015

Viele Entscheidungen für Hochschulen, Wissenschaft und Kunst auf den Weg gebracht

Ende Februar tritt Amtschef Dr. Adalbert Weiß in den Ruhestand. In den vergangenen vier Jahren hatte er die Fäden in der Wissenschaftsadministration in Bayern fest in der Hand – als Ministerialdirektor und Verwaltungsspitze. Sein Geschäftsbereich umfasste rund 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Hochschulen, Museen, Theatern, Orchestern und im Ministerium selbst sowie ein Finanzvolumen von 6,4 Milliarden Euro – unter der politischen Verantwortung von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle.

Im Vorfeld zur Verabschiedung würdigte Minister Spaenle Ministerialdirektor Weiß: „Dr. Weiß hat in entscheidender Weise die Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung im Freistaat Bayern mitgestaltet. Er hat Bayern in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz hervorragend mit vertreten und gerade in den Verhandlungen zum Hochschulpakt zwischen Bund und Ländern erhebliches Verhandlungsgeschick bewiesen.“

Die Mechanismen der Wissenschafts- und Kunstpolitik kannte Dr. Weiß zum Zeitpunkt seiner Ernennung durch den damaligen Minister Dr. Wolfgang Heubisch zum Amtschef bereits bestens. Denn 1977 war der in einer kleinen Gemeinde im Ostallgäu, Lechbruck, aufgewachsene Adalbert Weiß als junger Regierungsrat in die Dienste des damals vereinten Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Wissenschaft, Forschung und Kunst eingetreten. Zuvor hatte er sein Studium der Rechtswissenschaften, das Referendariat und eine einschlägige Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München erfolgreich abgeschlossen.

Dabei hat er sich zunächst um Fragen des Hochschulrechts und studentischen Angelegenheiten gekümmert, bevor er seinen „Außendienst“ an der Technischen Universität München als Verwaltungsleiter des Sportzentrums ableistete. Nach seiner Rückkehr in die Ministerialverwaltung führte seine Karriereleiter rasch nach oben ...

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