“Die Bürger müssen das örtliche Versorgungsunternehmen als IHR Unternehmen begreifen” — ein Interview mit Wolf Büttner

© Bütt­ner

An die­ser Stelle berich­ten wir über viele Geschich­ten. Geschich­ten, in denen andere die Haupt­rolle spie­len. Geschich­ten, die uns beruf­lich berüh­ren. Geschich­ten, die wir span­nend finden.

Heute wol­len wir über unsere eigene Geschichte spre­chen — und zwar mit Wolf Bütt­ner, einem der Namens­ge­ber von BBH, anläß­lich sei­nes 80. Geburtstags.

Wolf Bütt­ner wurde heute vor 80 Jah­ren, am 23.2.1935, in Ber­lin gebo­ren. Nach dem Stu­dium der Rechts­wis­sen­schaf­ten in Frei­burg und Göt­tin­gen begann er seine beruf­li­che Kar­riere bei der Gewerk­schaft Bri­gitta in Han­no­ver, einem der Vor­läu­fer der spä­te­ren BEB. Nach der Wende wech­selte er 1991 in das Direk­to­rat Ener­gie­wirt­schaft bei der Treu­hand­an­stalt, wo er 1992 sei­nen Hut nahm. Mit Dr. Peter Becker grün­dete er eine Kanz­lei, aus der die heu­tige Kanz­lei Becker Bütt­ner Held (BBH) mit mehr als 550 Mit­ar­bei­tern erwach­sen ist, die wei­ter­hin sei­nen Namen trägt.

Ener­gieb­log: Lie­ber Herr Bütt­ner, beglei­ten Sie uns auf eine kleine Zeit­reise? 1991 kamen Sie zur Treu­hand, die sich u.a. mit der Pri­va­ti­sie­rung der ost­deut­schen Ener­gie­wirt­schaft beschäf­tigte. Kurz dar­auf grün­de­ten Sie gemein­sam mit Dr. Becker eine Kanz­lei, die sich gezielt für kom­mu­nale Belange ein­setzt. Wie kam es zu die­sem Richtungswechsel?

Bütt­ner: Ich war schon immer kom­mu­nal­po­li­tisch aktiv und habe mich für die Stär­kung der Kom­mune auch in der Daseins­vor­sorge ein­ge­setzt. Rechte Erfolge kann ich inso­weit nicht vor­wei­sen, es ist mir ins­be­son­dere damals nicht gelun­gen, Stadt­werke in mei­nem Wohn­ort zu initi­ie­ren. Des­we­gen war der Weg­gang von der Treu­hand­ge­sell­schaft kein Rich­tungs­wech­sel ...

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