DialogCamp 2015 – das haben Sie verpasst!

von Sven Venzke-Caprarese

Am 20. Februar 2015 war es zum vierten Mal soweit: Die von den Fachzeitschriften MMR und ZD in Zusammenarbeit mit der FOM organisierte Mitmach-Konferenz öffnete in München ihre Türen für interessierte Teilnehmer. Insgesamt fünf jeweils einstündige Sessions boten den Rahmen für 15 Fachvorträge zu aktuellen Themen rund um Medien-, Datenschutz- und IT-Recht. Wir waren dabei:

Bereits in der ersten Session fiel die Wahl der Vorträge besonders schwer: Die Konzerndatenschutzbeauftragte der Deutschen Post DHL, Gabriela Krader, berichtete über „Binding Corporate Rules“ und beschäftigte sich vor allem mit der Frage, „was kommt nach der Genehmigung“. Der IT-Rechtler und Blogger Thomas Stadler stellte in einem parallel laufenden Vortrag die „Löschpraxis von Google nach dem EuGH-Urteil“ dar und mit Christian R. Kast bot ein weiterer IT-Rechtler einen Vortrag zum „Vertrieb von Apps über App-Stores“ an. Ganz im Zeichen einer Mitmachkonferenz entschieden wir uns für eine Teilnahme an dem im Vorfeld des DialogCamps nicht angekündigten Beitrag von Christian R. Kast. Beleuchtet wurden organisatorische, technische und rechtliche Aspekte aus App-Entwicklersicht. Diskutiert wurde u.a. die Problematik, die Rechtsbeziehungen zwischen App-Nutzer und App-Entwickler/Anbieter zu gestalten, obwohl die Apps ausschließlich über App-Store-Betreiber erworben werden. Interessant war auch der Hinweis auf das Apple Programm für Volumenlizenzen. Hiermit können iOS-Apps ausschließlich für geschlossene Nutzergruppen angeboten werden (etwa exklusiv für Mitarbeiter des eigenen Unternehmens). Eine solche Möglichkeit besteht nach unserer Kenntnis unter Android nicht, bzw. nur unter Nutzung der Alpha-/Betatestfunktion für die gestaffelte App-Einführung.

Die zweite Session bot mit nur einem Vortragsangebot keine Wahlmöglichkeit. Dr ...

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