Bundesarbeitsgericht: Schmerzensgeld bei Videoaufnahmen

von Guido C. Bischof

Bundesarbeitsgericht: Schmerzensgeld bei Videoaufnahmen

Gleich in zwei Entscheidungen hat sich das Bundesarbeitsgericht (BAG) in der letzten Woche mit dem Thema “Videoaufnahmen von Arbeitnehmern” beschäftigt.

Auch in den Medien weit verbreitet wurde die Entscheidung vom 19. Februar 2015 (8 AZR 1007/13). Der Arbeitgeber hatte eine Sekretärin von einem Detektiv überwachen lassen. Der Arbeitgeber vermutete, dass sich seine Mitarbeiterin unberechtigt krank gemeldet hatte. Die Sekretärin wurde an mehreren Tagen durch einen Detektiv unter anderem durch Videoaufzeichnungen überwacht.

Wegen dieser Überwachung verlangte sie in letzter Instanz vor dem Bundesarbeitsgericht Schmerzensgeld in Höhe von 10.500,-€. Schmerzensgeld für eine Videoüberwachung? Die Videoüberwachung kann eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts darstellen und damit zu einem Schmerzensgeld für den Arbeitnehmer führen ...

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