Tod des Familienhundes

von Christian Rolfs

Eine falsche Spesenabrechnung rechtfertigt nicht immer die ordentliche oder gar außerordentliche Kündigung. Nach Lage der Dinge kann manchmal auch eine Abmahnung genügen.

Der Kläger ist seit 2003 bei der Beklagten als Polier beschäftigt. Wegen eines Einsatzes auf einer auswärtigen Baustelle ist er in einer Ferienwohnung untergebracht. In der Woche vom 15.4. bis zum 18.4.2013 sollte der Kläger gemeinsam mit Kollegen drei Nächte dort verbringen (Mo. bis Do.). Als er erfuhr, dass der Hund der Familie eingeschläfert worden war, fuhr er am Mittwochabend nach Hause, übernachtete bei seiner Familie und kehrte am nächsten Vormittag zur Arbeitsstelle zurück. Auf seinem Stundenzettel vermerkte er trotzdem drei auswärtige Übernachtungen und erhielt hierfür die tarifliche Auslösung ...

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