Wenn Betäubungsmittel sowohl zum Zweck der gewinnbringenden Weiterveräußerung als auch zum Zweck des Eigenverbrauchs erworben werden.

von Bernd Rösch

Beim Erwerb von Betäubungsmitteln

  • sowohl zum Zweck der Veräußerung
  • als auch zum Zweck des Eigenverbrauchs

hängt die rechtliche Bewertung davon ab, welchen Wirkstoffgehalt die jeweiligen Teilmengen haben.

Sind

  • nicht nur jeweils die Verkaufsmenge und
  • die Eigenverbrauchsmenge

gering,

  • sondern auch die Gesamtmenge,

liegt

  • Handeltreiben mit Betäubungsmitteln nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (BtMG) in Tateinheit (§ 52 Strafgesetzbuch (StGB)) mit Erwerb von Betäubungsmitteln nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 BtMG vor.

Sind

  • die Verkaufsmenge und
  • die Eigenverbrauchsmenge

jeweils gering,

  • die Gesamtmenge jedoch nicht gering,

liegt

  • Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge nach § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG in Tateinheit mit Handeltreiben mit Betäubungsmitteln nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 BtMG vor (vgl ...
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