StMWi: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zu den Ideen der EU-Kommission für eine Kapitalmarktunion

18. Februar 2015

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bewertet die Vorschläge der EU-Kommission für eine Kapitalmarktunion zurückhaltend:

„Mit der Kapitalmarktunion dürfen sich auf keinen Fall Nachteile für die klassische Bankenfinanzierung ergeben. Wir haben in Deutschland historisch gewachsene Kunden-Bank-Beziehungen. Die Banken sind wichtigster Ansprechpartner der Unternehmen in den Regionen. Diese stabilen Strukturen haben dazu beigetragen, dass die Unternehmen in Deutschland erfolgreich durch die Krise gekommen sind. Ich werde mich entschieden dafür einsetzen, dass unser dreigliedriges Bankensystem nicht durch die Kapitalmart-union oder eine Bevorzugung der Kapitalmarktfinanzierung unter Druck gerät.” Aigner weiter: „Die Zielsetzung der EU-Kommission, Unternehmen den Zugang zu Finanzierungsmitteln über den Kapitalmarkt künftig zu erleichtern, kann für größere Unternehmen sinnvoll sein ...Zum vollständigen Artikel


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