StMGP: Huml setzt auf regionale Netzwerke in der Hospiz- und Palliativversorgung

18. Februar 2015

Bayerns Gesundheitsministerin: Appell an Landräte und Oberbürgermeister zur Zusammenarbeit

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt bei der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen auf eine verstärkte Zusammenarbeit von Landkreisen und Städten. Huml betonte am Mittwoch anlässlich eines Besuchs des Hospizvereins Freyung-Grafenau:

“Bayern braucht ein möglichst dichtes Netz palliativer und hospizlicher Angebote, die auf die Lage vor Ort zugeschnitten sind. Deshalb appelliere ich an alle Landräte und Oberbürgermeister: Schließen Sie Kooperationsverträge mit benachbarten Landkreisen, kreisfreien Städten und den ansässigen Hospizvereinen!” Die Ministerin fügte hinzu: “Je intensiver die Zusammenarbeit aller Akteure in diesem Bereich ist, desto schneller kann den Betroffenen geholfen werden. Eine Vernetzung regionaler Einrichtungen kann auch dazu beitragen, dass die wohnortnahe Sterbebegleitung verbessert wird.”

Mit dem dreijährigen Modellprojekt “Netzwerkmoderatoren zum Aufbau regionaler Versorgungsnetze im hospizlich-palliativen Bereich” unterstützt das Bayerische Gesundheitsministerium den Aufbau und die effiziente Organisation solcher Netzwerke über mehrere Landkreise und kreisfreie Städte hinweg. Jährlich stehen Fördermittel in Höhe von bis zu 33.000 Euro zur Verfügung. Aufgabe des Netzwerkmoderators ist neben der Vernetzung aller Beteiligten auch die Beratungshilfe. Hinzu kommen die Entwicklung von Projekten sowie die Koordination von Fort- und Weiterbildungen der Menschen, die in der Sterbebegleitung tätig sind ...

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