Schmerzensgeldklage: 74-jährige Patientin rutscht vom Toilettensitz des Krankenhauses

Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 02.12.2014 - 26 U 13/14 Schmerzensgeldklage: 74-jährige Patientin rutscht vom Toilettensitz des Krankenhauses Wenige Tage nach einer Hüftoperation stürzte eine 74-jährige Frau, als sie die Krankenhaustoilette ohne Unterstützung des Pflegepersonals aufsuchte. Sie fiel auf einen erhöhten Toilettensitz zurück, der sich verschob. Die Frau verletzte sich am linken Oberarm, der operativ behandelt werden musste. Sie verlangt 40.000 Euro Schmerzensgeld. Der Sachverhalt

Die 74-jährige Klägerin stürzte im März 2011 auf einer Treppe und zog sich eine Fraktur am linken Oberarm zu. Diese Fraktur wurde im nahe gelegenen beklagten Krankenhaus operativ versorgt. Während des Krankenhausaufenthaltes musste die Klägerin zudem an der Hüfte operiert werden.

Klägerin rutscht vom Toilettensitz

Wenige Tage nach der Hüftoperation stürzte die Klägerin, als sie die Krankenhaustoilette ohne Unterstützung des Pflegepersonals aufsuchte. Sie fiel auf einen erhöhten Toilettensitz zurück, der sich verschob. Die Klägerin verletzte sich erneut am linken Oberarm, als sie versuchte, sich abzustützen. Auch diese Verletzung musste operativ versorgt werden.

Klägerin begehrt Schmerzensgeld i.H. von 40.000 Euro

Vom beklagten Krankenhaus hat die Klägerin Schadensersatz verlangt, unter anderem ein Schmerzensgeld in der Größenordnung von 40.000 Euro. Unter Hinweis auf im Schulterbereich verbliebene Schmerzen hat sie gemeint, ihre Oberarmfrakturen seien fehlerhaft operiert worden. Zudem hat sie geltend gemacht, das Krankenhaus sei für ihren Sturz auf der Toilette verantwortlich, bei dem sie von einem nur lose aufgelegten Toilettenring gerutscht sei ...

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