Mindestlohn

Mindestlohn Der gesetzliche Mindestlohn sowie damit einhergehende Regelungen

Ab dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland der neue flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro brutto je Zeitstunde. Grundlage ist das „Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie“.

Anwendungsbereich Jeder Arbeitnehmer ab 18 Jahren hat Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Der Umfang der Arbeitszeit (Vollzeit oder Teilzeit) oder die Abrechnung als Minijobber spielen keine Rolle. Auch bei Minijobbern gilt ein Mindestlohn von 8,50 Euro brutto pro Zeitstunde, zudem muss der Arbeitgeber die pauschalierten Abgaben von 30 Prozent an die Minijob-Zentrale abführen.

Auszubildende Auszubildende befinden sich in einem Berufsausbildungsverhältnis, und nicht in einem Arbeitsverhältnis. Der gesetzliche Mindestlohn gilt für sie grundsätzlich nicht. Die Entlohnung von Auszubildenden richtet sich nach dem Berufsbildungsgesetz.

Praktikanten Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Mindestlohn (§ 22 Abs. 1 S. 1 MiLoG)

Der Begriff des Praktikums wurde definiert: Praktikantin oder Praktikant ist unabhängig von der Bezeichnung des Rechtsverhältnisses, wer sich nach der tatsächlichen Ausgestaltung und Durchführung des Vertragsverhältnisses für eine begrenzte Dauer zum Erwerb praktischer Kenntnisse und Erfahrungen einer bestimmten betrieblichen Tätigkeit zur Vorbereitung auf eine berufliche Tätigkeit unterzieht, ohne dass es sich dabei um eine Berufsausbildung im Sinne des Berufsbildungsgesetzes oder um eine damit vergleichbare praktische Ausbildung handelt ( § 22 Abs. 1 Satz 2MiLoG)

Keinen Mindestlohn erhalten n ...

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