Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV)

Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV)

Ziel der Verordnung ist, die Verbraucher verstärkt über Allergene, Energie- und Nährwerte, Lebensmittelimitate und die Herkunft des Produkts zu informieren. Vor allem bei der Produktetikettierung und Informationsweitergabe müssen neue Vorgaben erfüllt werden.

Die wichtigsten Vorgaben im Überblick

Stoffe, die Allergien und Unverträglichkeiten auslösen können, müssen im Zutatenverzeichnis optisch hervorgehoben werden. Die Kennzeichnungspflicht gilt künftig auch bei unverpackten Lebensmitteln. Lebensmittelimitate wie Analogkäse oder Klebefleisch müssen deutlicher und in unmittelbarer Nähe des Produktnamens gekennzeichnet werden. Bei Frischfleisch muss die Herkunft ersichtlich sein. Koffeinhaltige Lebensmittel, z.B. “Energie-Drinks” müssen Warnhinweise für Kinder, schwangere und stillende Frauen enthalten. Bei eingefrorenen Fleisch- und Fischerzeugnissen muss das Einfrierdatum angegeben werden. Alle Pflichtangaben müssen eine Mindestschriftgröße von 1,2 mm haben, ist die Oberfläche der Verpackung kleiner als 80 Quadratzentimeter muss die Schrift 0,9 mm groß sein. Die Nährwertangabe zu Energiegehalt, Menge an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz, die viele Hersteller bereits freiwillig auf der Verpackung anbringen, wird Dezember 2016 Pflicht.

Auch Gastronomen, Imbissbetriebe, Caterer und Kantinen betroffen

Die Verordnung gilt für alle Lebensmittel, die für den Endverbraucher bestimmt sind, einschließlich Lebensmitteln, die von Anbietern von Gemeinschaftsverpflegung abgegeben werden, sowie für Lebensmittel, die für die Lieferung an Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung bestimmt sind ...

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