Die schlichte oder kommentarlose Rücksendung von Waren - Teil 2 der Serie zum neuen Widerrufsrecht

Ein häufiges Problem in der Praxis ist das kommentarlose Zurücksenden von Waren an den Händler. Nach dem alten gesetzlichen Widerrufsrecht stand Verbrauchern bei Fernabsatzgeschäften ein Rückgaberecht zu. Mit den Änderungen bei den Widerrufsvorschriften ist das Rückgaberecht allerdings abgeschafft worden. Dies haben jedoch nicht alle Verbraucher mitbekommen. Daher schicken viele Verbraucher die Waren häufig auch heute noch wie gewohnt einfach kommentarlos an die Unternehmer zurück. Händler stellen sich deshalb nun die Frage, wie sie mit solchen Rücksendungen umgehen sollen.

Inhalt 1. Kann ein Verbraucher durch kommentarloses Zurückschicken der gekauften Ware innerhalb der Widerrufsfrist das Widerrufsrecht ausüben? 2. Was passiert, wenn der Verbraucher die Ware erst nach Ablauf der Widerrufsfrist ohne Abgabe einer Widerrufserklärung entweder auf eigene Kosten oder unfrei an den Händler retourniert? 3. Wie soll ein Händler mit einer Nachnahmesendung eines Verbrauchers umgehen, der weniger als 14 Tagen zuvor etwas bei ihm gekauft hat? 4. Wer trägt die Kosten einer unfreien Rücksendung, wenn der Verbraucher die Ware kommentarlos unfrei zurücksendet und laut Widerrufsbelehrung des Händlers der Verbraucher die Kosten der Rücksendung zu tragen hat? 5. Bei einem Fernabsatzvertrag wird die bereits per Vorkasse bezahlte Ware kommentarlos vom Verbraucher zurückgeschickt. Wie soll sich der Händler verhalten? 6. Kann ein Händler den Ablauf der Widerrufsfrist abwarten, wenn ein Verbraucher die gekaufte Ware ohne vorherige Widerrufserklärung kommentarlos zurücksendet, und dem Verbraucher später die Verfristung des Widerrufsrechts mitteilen? 7. Was sollte ein Händler tun, wenn der Verbraucher ihm die Ware nach Ablauf der Widerrufsfrist kommentarlos zurücksendet, ohne vorher ausdrücklich den Widerruf zu erklären? Muss er die Ware annehmen und den Kaufpreis erstatten? Sollte er die Ware an den Verbraucher zurückschicken? 8 ...

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