Whatsapp & Recht – FAQ zur Zulässigkeit der Kundenkommunikation über Mobile Messenger

Whatsapp hat als nutzerfreundlicher Instant Messenger, mit dem man einfach und kostengünstig Texte, aber auch Bilder und Videos an andere Smartphone-Besitzer versenden kann, die mobile Kommunikation revolutioniert. Zwischenzeitlich zählt Whatsapp offensichtlich 32 Millionen Nutzer in Deutschland und 700 Millionen weltweit. Wieder einmal ein Beleg dafür, dass etablierte „Player“ es verpasst haben, die Veränderungen durch die Digitale Transformation rechtzeitig zu erkennen und dem Kunden entsprechende Produkte anzubieten. So kommt es, dass Startups sich weit offene Märkte durch entsprechende Einfachheit, Benutzerfreundlichkeit und sozialer Vernetzung innewohnende Dynamiken erobern. WhatsApp ist also zunächst einmal ein beeindruckendes Phänomen, dass kürzlich von Facebook für – sage und schreibe – 19 Milliarden Dollar übernommen worden ist.

Gleichzeitig ist Whatsapp aus teils nachvollziehbaren Gründen wegen der Mißachtung datenschutzrechtlicher Standards und unterschiedlichen Sicherheitsrisiken in der Kritik, auf die Whatsapp so langsam auch zu reagieren scheint. Teilweise verabschieden sich erste Nutzer aus genau diesen Gründen wieder von dem Dienst. So ist Whatsapp auch bereits vom LG Berlin (Az. 15 O 44/13) wegen unzulässiger Allgemeiner Geschäftsbedingungen und eines unzureichenden Impressum verurteilt worden.

Trotz datenschutzrechtlicher Bedenken, die durch die Übernahme von Facebook noch verstärkt worden sind, nutzen immer mehr Menschen auch in Deutschland den Dienst mehrmals täglich. Immer mehr Unternehmen sehen diese Entwicklung hin zu mobiler Kommunikation und erwägen, Kanäle wie Whatsapp für das eigene Marketing bzw. entsprechende Kundenkommunikation und –support zu nutzen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK